Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?
Mögliche Hinweise sind anhaltende Schmerzen, starke Empfindlichkeit auf Wärme oder Kälte, Schmerzen beim Zubeißen, eine Schwellung oder eine tiefe Karies. Manchmal verursacht ein erkrankter Zahn zunächst kaum Beschwerden und fällt erst bei der Untersuchung oder im Röntgenbild auf. Eine verlässliche Diagnose ist deshalb nur in der Praxis möglich.
So läuft die Behandlung ab
Nach Untersuchung und Röntgendiagnostik wird der Zahn betäubt und mit Kofferdam isoliert. Über einen kleinen Zugang werden die Wurzelkanäle aufgesucht, aufbereitet, gespült und desinfiziert. Je nach Befund erfolgt die Behandlung in einer oder mehreren Sitzungen. Nach der Wurzelfüllung wird der Zahn dicht verschlossen und — abhängig vom Substanzverlust — mit einer Füllung, Teilkrone oder Krone stabilisiert.
Ihre Fragen zur Behandlung
Tut eine Wurzelkanalbehandlung weh?
Durch die lokale Betäubung ist die Behandlung in der Regel gut durchführbar. Nach dem Termin kann der Zahn vorübergehend empfindlich sein.
Wie viele Termine sind erforderlich?
Das hängt von Entzündungsgrad, Anatomie und Behandlungsverlauf ab. Den voraussichtlichen Ablauf besprechen wir nach der Diagnostik.
Ihr persönlicher Behandlungsplan
Welche Behandlung für Sie sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung beurteilen. Wir erklären den Befund verständlich und besprechen Behandlungsalternativen, den voraussichtlichen Ablauf und entstehende Kosten, bevor Sie sich entscheiden.
